Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Lehrverständnis und Lehrprofil - Gesicht zeigen
Lernen und Lehren ist das Herzstück der Didaktik – sowohl in berufsbildenden Schulen als auch in Unternehmen. Eine zentrale Frage des didaktischen Denkens ist, ob Lehrende sich selbst eher als Künstler:innen oder Techniker:innen verstehen: Lassen Lehrende beim Lehren Kreativität und Individualität gestalten oder deuten sie Lehren als systematisch-optimierte Anwendung von Lehrmethoden?
Die Unterscheidung bezieht sich auf die Einschätzung, ob Unterricht einmalig-situativ oder wiederholt-gleichförmig ist oder sein soll. Die „Kunst des Lehrens“ schafft das Besondere, die „Technik des Lehrens“ hingegen folgt der Vernunft und setzt auf Wiederholbarkeit.
Gesicht zeigen, Person sein beim Lehren ist Ausdruck unseres didaktischen Selbstverständnisses, grade in Zeiten von künstlicher Intelligenz. Gesicht zeigen - dies ist uns wichtig. Dies wünschen wir uns - und Ihnen!
(aus der Antrittsvorlesung: Beispielen - Irritierende Erinnerungen für fachdidaktisches Denken. Köln 2003)
Forschung an der Professur
Die an der Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik betreuten Forschungs- und Evaluationsarbeiten können in drei Schwerpunkten pointiert beschrieben werden:Weiterentwicklung Dortmunder Berufskollegs zu einem regionalen Berufsbildungszentrum:
Wie können Berufskolleg im Verbund zusammenarbeiten und durch die Zusammenarbeit Mehrwerte im Bildungsangebot einer Region schaffen? Wie lässt sich eine strategische Berufskollegentwicklungsplanung als kommunale Gestaltungsaufgabe auch kurz- und mittelfristig fortschreiben?
Bildungsgangmanagement: Wie kann die Zusammenarbeit der Lehrkräfte im Bildungsgang organisiert werden? Welche Formen der Kooperation und Koordination sind z. B. für Didaktische Jahresplanungen erprobt und bewährt?
Berufsbildung im Handwerk: Welche Beiträge leistet die Berufsbildung zur Fachkräftesicherung im Handwerk? Wie wird eine qualitativ gute betriebliche Ausbildung auftragsnah in Kleinst- und Kleinbetrieben gestaltet, wie gehen Ausbilderinnen und Ausbilder dabei vor und durch welche Maßnahmen und Angebote von Handwerksorganisationen werden sie unterstützt?
Forschung ist in meinen Augen vielfältig und soll den Akteuren zugewandt sein: Erkenntnisinteresse mit Interessenerkenntnis verbinden!
Menschen an der Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Prof. Dr. Detlef Buschfeld
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M.Ed. Helen Altgeld
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M.Ed. Deborah Stoll (geb. Heck)
M.Ed. Martin Belau
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